Essbare Pflanzen: Lubera und Mayer kooperieren

Ab sofort wird die Züchtung von neuen essbaren Pflanzen bei Lubera noch enger mit der Produktentwicklung und der In-vitro-Vermehrung bei Mayer koordiniert und verzahnt, melden die beiden Firmen. Ab 1. Juli ist zudem die Gründung einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft geplant, der Lubera Edibles GmbH mit Sitz in Strullendorf, die den Vertrieb von Obst- und Beerenjungpflanzen an Pflanzenproduzenten (B2B) übernimmt.

Lubera-Geschäftsführer Markus Kobelt (l.) und Rupert Mayer, Geschäftsführer Robert Mayer Pflanzenvertrieb. Foto: Lubera

»Hier wächst zusammen, was zusammengehört«, sagt Lubera-Geschäftsführer Markus Kobelt und fährt fort: »Bei Lubera werden neue Pflanzen gezüchtet, diese werden nach einer ausführlichen Testphase sofort in die E-Commerce-Plattform von lubera.com integriert und so direkt auf die Kundenresonanz getestet.« Es gebe nämlich nach Überzeugung des Obstzüchters nichts Wertvolleres als das Feedback von Hobbygärtnern.

60.000 Kunden nutzen Lubera-Pflanzenplattform

Die eigene Pflanzenplattform lubera.com zähle 60.000 Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in England. Lukrative Sorten und Konzepte würden anschließend möglichst schnell in die Jungpflanzenproduktion von Robert Mayer, mit dem Vermehrungslabor in Ungarn und mit den Gewächshauskapazitäten in Strullendorf, übernommen und schließlich von der Lubera Edibles GmbH europaweit vertrieben.

Robert Mayer-Geschäftsführer Rupert Mayer weist noch auf einen weiteren Aspekt hin: »Obst- und Beerenpflanzen, essbare Pflanzen ganz allgemein, gewinnen weiter an Bedeutung, vielfach gelingt es Lubera auch, Nutzwert und Zierwert zu vereinen.« Das seien dann die Gewinnerprodukte.

Sortiment soll zügig ausgeweitet werden

Laut Rupert Mayer ist auch eine zügige Ausweitung des Sortiments geplant, das neben der bisherigen Auswahl an Himbeer- und Brombeer-Jungpflanzen auch alle anderen Beerenobstarten sowie Obstbäume umfassen soll. Weitere Sortimentserweiterungen in den Bereichen Wildobst und Gemüse sind vorgesehen und teilweise schon weit fortgeschritten.

Die noch zu gründende Firma Lubera Edibles will sich mit ihrem Beratungsangebot auch verstärkt auf Partner wie Ketten- und Verkaufsorganisationen zubewegen, die sich Orientierung im Wust der Neuheiten und Beratung zu den besten Konzepten wünschen.

Letztlich geht es immer um den Hobbygärtner

»Lubera Edibles verkauft nur Jungpflanzen, keine Fertigwaren. Aber der gewerbliche Markt, also die Belieferung von Gartenbau-Betrieben mit Jungpflanzen von Nutzpflanzen, unterscheidet sich nur auf den ersten Blick von der Belieferung der Endkunden, wie es über lubera.com geschieht«, sagt Rupert Mayer. Es gehe letztlich immer um den Hobbygärtner, darum, ihm die wohlschmeckendsten, resistentesten und doch einfachsten Pflanzen anzubieten, meint der Mayer-Geschäftsführer abschließend.

Quelle: taspo – Grüne Branche – Essbare Pflanzen: Lubera und Mayer kooperieren